Rashid A. ist in Neukölln geboren und aufgewachsen. „Arabboy“ nennt er sich in den Chatrooms, in denen er selbst gedrehte Gewaltvideos veröffentlicht. Seine Welt wird bestimmt vom Gesetz der Straße und in dieser Welt schwingt er sich auf zum Kiezkönig des Rollbergviertels. Rashid verliert sich in einem Rausch von Drogen, Macht und Gewalt, bis er schließlich von der Polizei gefasst wird. Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Arabboy | Heimathafen NeuköllnIm Gefängnis wartet er auf seine Abschiebung aus Deutschland - dem verhassten Land, das dennoch die einzige Heimat ist, die er kennt.

Verstörend und faszinierend zugleich ist die Perspektive des Kiezhelden und jugendlichen Intensivstraftäters, der nicht als Klischeefigur, sondern als Mensch mit Ängsten und Gefühlen, mit Wut und Zweifeln gezeigt wird.

Die Inszenierung entstand in Zusammenarbeit mit der Autorin Güner Yasemin Balci nach ihrem Erfolgsroman „Arabboy – Eine Jugend in Deutschland oder das kurze Leben des Rashid A.“. Arabboy ist nominiert für den IKARUS-Theaterpreis 2010

Heimathafen Neukölln im Saalbau
Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln
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