
Die zehnjährige Marietta wünscht sich schon lange einen Hund. Weil ihr Bruder Tobias jedoch unter einer Tierhaarallergie leidet, wird nichts daraus. Aber dann bekommt Marietta zum Geburtstag ein Päckchen aus Afrika, das ihr das Patenkind der Familie geschickt hat. Es enthält einen magischen Stein, der seinem Besitzer angeblich den größten Herzenswunsch erfüllt.
Marietta muss nicht lange überlegen, und tatsächlich kratzt schon bald ein süßer kleiner Hund an ihrer Zimmertür. Marietta ist hingerissen von ihrem neuen Spielgefährten. Komisch nur, dass sich der Hund genau wie Tobias benimmt. Ihr schwant Böses – wer hätte auch gedacht, dass sich ausgerechnet ihr Bruder in den heiß ersehnten Hund verwandeln würde?
Zu allem Überfluss rückt auch noch Oma Gerda an. Sie soll auf die Geschwister aufpassen, während die Eltern in Urlaub sind. Oma Gerda ist ein Putzteufel und dass nun ein Hund anstelle von Tobias für Unordnung sorgt, fällt ihr nicht weiter auf. Marietta hat reichlich Spaß mit ihrem verwandelten Bruder und auch Tobias fühlt sich als Hund pudelwohl. Doch dann kommen die Eltern vorzeitig aus dem Urlaub zurück – und die interessiert nur eins: Wo ist Tobias?
"Mein Bruder ist ein Hund" von Regisseur Peter Timm (Rennschwein Rudi Rüssel) erobert nicht nur die Herzen von Hundefans und Kindern, sondern beeindruckte auch die Jurys vieler internationaler Filmfestivals, die dieses liebevoll inszenierte Märchen als besten Kinderfilm auszeichneten.
Deutschland/Großbritannien/Niederlande 2004, Regie: Peter Timm
Spielfilm, Komödie, 96 Minuten, FSK ab 0, empfohlen ab 6 Jahre