Seewanderung: Trebuser See

09. Aug 2021

Norman Heise
Seewanderung: Trebuser See

Der Trebuser See ist ein Anglerparadies, und wie in allen Paradiesen gibt’s auch mal ordentlich Zoff. Den Wanderer, der nur die Idylle genießt, kümmert das nicht.

Der See liegt, wie es der Name vermuten lässt, in Trebus und das liegt nordwestlich von Fürstenwalde.

Langgestreckt und in Nord-Süd-Richtung liegend – dieses Gewässer ist in der Eiszeit entstanden. Doch für eine Toteisrinne ist der Trebuser See mit seinen maximal 7 Metern nicht tief genug. Und Hinweise auf eine glaziale Rinne waren im Netz nicht zu finden, dafür fehlen auch die typischen Nachbarseen, die hintereinander liegend eine Kette bilden.

Egal. Hauptsache es gibt einen Weg drum herum.

Start der Runde ist ein Parkplatz direkt am Toureinstieg. Über eine Treppe geht es einige Stufen nach unten zum Rundweg. Der Weg ist breit genug für zwei Personen, um nebeneinander zu laufen.

Dass es sich um ein lohnenswertes Angelgewässer handelt, deuten auch die vielen Ruderboote des Anglervereins an, die man zu Beginn der Tour sehen kann. Dutzende Stege am gesamten Ufer sind dazu da, die Rute auszuwerfen und Hecht, Karpfen, Flussbarsch oder Rotauge zu fischen. Noch vor einigen Monaten gab es noch viel mehr dieser idyllischen Angelplätze, 16 von insgesamt 35 Anglerstegen wurden abgerissen, weil sie marode waren. Unschön: Die Stadt Fürstenberg hatte Fakten geschaffen, ohne vorher mit dem Anglerverein zu sprechen. Das Ergebnis war mächtig schlechte Stimmung, wie die Märkische Oderzeitung berichtete.

Der Genusswanderer läuft nichts ahnend vorbei und fragt sich, warum die Stege keine Badeleitern haben. Egal. Es gibt ja die eine oder andere Stelle, die zum Baden einlädt. Das Wasser ist sehr klar. Außerdem gibt es Bänke zum Verweilen und Rasten.

Der Weg führt meist direkt in unmittelbarer Sichtweite des Sees, etwas oberhalb um den See herum. Ein grüner Punkt auf weißem Rechteck weist den Weg.

Am südwestlichen Ende teilt sich der Weg, hier links halten. Das gilt auch für die nächste Abzweigung, denn so gelangt man zur anderen Uferseite.

Hier gibt es einen schmalen Pfad, der auch direkt am See entlang führt. Dieser ist aber eher abenteuerlich. Es gilt umgestürzte Bäume zu übersteigen und sich teilweise durch das Gestrüpp zu schlängeln. Empfehlung: Besser auf dem Hauptweg bleiben.

Wer die Augen offen oder den Blick auf der Wander-App hält, wird auch die „Quelle“ finden. Diese ist zwar versiegt, übrig geblieben ist aber die Felsensteinmauerei.

Im Nordosten angekommen findet man eine größere Badewiese. Hier nicht den gepflasterten Weg hochlaufen, sondern wieder links halten und auf der Wiese weiterlaufen. Der Weg wird wieder schmal und in der Nähe des Sees geht es zurück zur Treppe. Wenn der Weg endet, dann rechts abbiegen und über die Treppe nach oben zurück zum Ausgangspunkt.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/446669529?ref=wta

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt ein Analyse-Tool, welches dazu genutzt werden kann, anonymisiert Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen

Wählen Sie bitte aus ob für Funktion der Website notwendige Cookies gesetzt werden bzw, ob Sie die Website unter Einbindung externer Komponenten nutzen.