Seewanderung: Tornowsee

03. Mai 2021

Norman Heise
Seewanderung: Tornowsee

Der Wanderweg rund um den Tornowsee zählt zu den schönsten der Ruppiner Schweiz. Der 132 ha große See liegt in einem Naturschutzgebiet inmitten einer hügeligen Landschaft.

Der Tornowsee schließt sich südlich an den Kalksee an, die Route ist Teil der (nicht zusammenhängenden) Fontanewanderwege, erkennbar an der blauen Markierung. Die Wanderstrecke führt auf Waldwegen und kurzen, wenig befahrenen Straßenabschnitten durch lichten Buchenwald mit vielen alten Bäumen.

Der See liegt in einer Senke (38m ü NN), während die umliegenden Hügel eine Höhe von bis zu 100 Meter erreichen können. Die teilweise stark ansteigende Geländelinie begünstigt das Hervortreten von Quellbereichen (Waldtrautquelle, Margaretenquelle, Ilsenquelle) aus den umliegenden Hanglagen. Sowohl der Binenbach als auch die Kunster münden zusätzlich in den Tornowsee. (Quelle) Es kann daher im Uferbereich sehr feucht werden.

Tipp: Bevor man auf den Spuren von Fontane wandert und zwischen Donnerstag und Sonntag unterwegs ist, unbedingt auf dem Hinweg einen Stopp bei der Forellen-und Saiblingszucht Kunsterspring einlegen und sich mit (Räucher)-Fisch für zu Hause oder Fischbrötchen für unterwegs versorgen.

Start ist der Parkplatz der nach historischem Vorbild rekonstruierten Boltenmühle, die erstmals 1723 errichtet wurde. Hier geht es über das Gelände der Hotelanlage in Richtung der westlichen Seeseite.

Vorbei an der Steganlage des Hotels, dem Anlagesteg der Wasserschifffahrt und einem Wasserwanderrastplatz führt der Weg in direkter Nähe zum Wasser. Nach dem Rastplatz geht es auf der wenig befahrenen und asphaltierten Straße etwas abseits vom See bis man ihn aus den Augen verliert, weil der weitere Weg einen Bogen macht.

Die Straße führt im weiteren Verlauf auf einen tiefergelegenen Parkplatz. Der Weg verzweigt sich hier. Links halten und runter zum Parkplatz und dann den Wegweisern in Richtung Rottstiel folgen.

Wir verlassen den Hauptweg an der nächsten Kreuzung und laufen in Richtung einer großen Wiese am Wasser und von dort über sehr schmale und teils sehr matschige Wege durch den Wald.

Wer auf dem Hauptweg bleibt, verpasst nicht viel, die Schuhe bleiben sauber und man spart ein größeres Stück des Weges ein.

Der Weg am südlichen Ufer ist ein Hochwanderweg. Es geht oberhalb des Sees an den dessen Ufer bis Rottstiel. Hier gibt es Picknickmöglichkeiten, vielleicht für die gekauften Fischbrötchen oder die Räucherware.

Weiter geht es über die Brücke, vorbei an einem Campingplatz und einer größeren Badestelle zum südöstlichen Ende und weiter zur anderen Seeseite.

Hier führt der Weg auch oberhalb des Sees, aber in dessen Sichtweite. Gelegentlich flacht der Weg ab und es gibt Zugänge zum See.

Es gibt hin und wieder schmale Pfade, die direkt am Wasser entlang führen. Diese sind mit Vorsicht zu genießen. Es gibt unterirdische Zuflüsse zum See. An diesen Stellen ist der Boden sehr weich und man steckt dann auch schon mal knöcheltief in matschiger Erde.

Zum Ende der Wanderung kommt wieder die Boltenmühle in den Blick und mit ihr das Ende dieser schönen Wanderung.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/360152161?ref=wta

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