09. Jan 2026
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist nach Angaben der Bundesregierung häufig stressbehaftet.
Aber auch die Kinderwunschbehandlung werde von vielen Frauen und Männern als psychisch belastend empfunden, vor allem wegen des ungewissen Ausgangs, heißt es in der Antwort (21/3461) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3164) der AfD-Fraktion.
Im Sozialgesetzbuch V (SGB V) sei festgelegt, dass eine künstliche Befruchtung nur nach vorheriger ärztlicher Beratung erlaubt ist. Die Beratung solle sich gezielt auf die individuellen medizinischen, psychischen und sozialen Aspekte der künstlichen Befruchtung beziehen.
Dabei sollen nicht nur die gesundheitlichen Risiken und die Erfolgsquoten der Behandlungsverfahren angesprochen, sondern auch die körperlichen und seelischen Belastungen insbesondere für die Frau sowie mögliche Alternativen zum eigenen Kind (zum Beispiel Adoption) eingehend erörtert werden, heißt es in der Antwort weiter.
Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BiÖG) informiert den Angaben zufolge auf dem Portal „familienplanung.de“ über Methoden, wie sich die psychische Belastung bei Kinderwunschbehandlungen bewältigen lässt.
aus "Heute im Bundestag" vom 9.1.2026
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