Die FDP-Fraktion tritt dafür ein, Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen und daraus Impulse für die Schule der Zukunft abzuleiten.

Die Krise dürfe nicht zu einer fundamentalen Chancen-Krise für Kinder und Jugendliche werden, das Schuljahr solle nicht verloren sein. Dafür tritt die FDP-Fraktion in einem Antrag ein.

Die Abgeordneten fordern, eine White-List (Positiv-Liste) qualitativ hochwertiger, zum Teil durch Nutzung durch die Länder qualitätsgeprüfter Online-Anbieter zusammenzustellen und mit entsprechenden qualitätsgeprüften Online-Anbietern Rahmenverträge abzuschließen. Aus denen sollen die Schulen unkompliziert die besten Angebote für sich auswählen können. Ferner sollen Vorschriften in der Bund-Länder-Vereinbarung "DigitalPakt Schule" benannt werden, die bis Ende des Jahres 2021 vorübergehend nicht angewendet werden müssen und es soll kurzfristig einen Digitalpakt 2.0 beschlossen werden, damit neben der angeschafften Technik und Infrastruktur auch digitale Lehr- und Lernmethoden sowie IT-Koordinatoren dauerhaft und nachhaltig Einzug in Deutschlands Schulen halten. Ferner sollen gemeinsam mit Wissenschaft und Schulpraxis bundesweite Mindeststandards für eine exzellente Lehrerausbildung festgelegt werden, die eine gute Balance zwischen fachwissenschaftlicher und pädagogischer Bildung schaffen.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 2.7.2020

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werfen Sie etwas in unseren Hut. Nur mit Ihrer Unterstützung ist es möglich, berlin-familie.de zu betreiben.