Wenn ihre Familie nicht so anstrengend wäre, sie endlich eine Freundin fände und den Alltagskram besser geregelt bekäme, wäre das Leben für Luisa schön. Doch Luisa ist verträumt und ziemlich schusselig: Sie vergisst die Hausaufgaben oder trödelt beim Einkaufen solange, bis die Geschäfte geschlossen haben. Außerdem schießt sie gerne patzige oder genervte Kommentare ab.

Weit weg ... nach HauseDas bringt die Eltern auf die Palme und Freunde zu finden wird dadurch auch nicht einfacher. Zum zwölften Geburtstag lädt Luisa alle Mädchen der Klasse ein – es kommt jedoch nur Eine: die Klassensprecherin, aber nur aus Mitleid und nur ganz kurz. Und mit diesen Mädchen soll sie für eine Woche auf Klassenreise, mit ihnen in einem Zimmer schlafen? Das kann sie nicht. Völlig unmöglich, findet Luisa. Ihre Eltern sind da anderer Meinung: Luisa soll mit!

Weil sie niemanden hat, mit dem sie wirklich über ihre Probleme sprechen kann, nimmt sie Reißaus, schleicht sich als blinder Passagier auf einen Lastkahn und reist im dunklen, kalten Laderaum in Richtung Schweiz. Ein – wie sich bald herausstellt - sehr gefährliches Abenteuer …

Ute Wegmann, geboren 1959, studierte Germanistik in Köln und arbeitet als Autorin für Theater, Kino und Rundfunk.

Weit weg ... nach Hause
Kinderbuch von Ute Wegmann
144 Seiten, ab 10 Jahre, Reihe Hanser, 7 €

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