Linke fordert Corona-Elterngeld

Quelle: Bundestag

Die Fraktion Die Linke spricht sich für die Einführung eines Corona-Elterngeldes während der Covid-19-Pandemie aus.

In einem Antrag fordert sie die Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. So soll es Eltern für die Dauer der pandemiebedingten Schließungen von Kindertageseinrichtungen und Schulen ermöglicht werden, ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder auszusetzen und eine Lohnfortzahlung zu erhalten. In den ersten sechs Wochen soll die Lohnfortzahlung zu 100 Prozent geleistet werden. Eltern, die dieses Corona-Elterngeld beziehen, sollen zudem für die Dauer des Bezugs vor Kündigungen geschützt sein.

Familien seien während der Corona-Krise besonderen Belastungen ausgesetzt, argumentiert die Linksfraktion. Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Beratungen vom 15. April dieses Jahres werde der vollständige Betrieb von Kitas und Schulen vorerst nicht wieder aufgenommen. Deshalb brauche es ein Corona-Elterngeld als Lohnfortzahlung, um die Betreuung der Kinder zu Hause sowie das sogenannte "Home-Schooling" durch die Eltern zu gewährleisten.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 22.4.2020

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