Noch bis zum 14. Oktober findet das 14. Festival of Lights statt. Ab 19 Uhr bis Mitternacht sind markante Gebäude in der Berliner Innenstadt kunstvoll illuminiert. Insgesamt sind über 150 Bilder, Video-Shows und Lichtkunstwerke auf rund 60 Berliner Wahrzeichen, Plätzen, Gebäuden und Fassaden zu sehen.

Erstmals gibt es in diesem Jahr fünf verschiedene Lichtrouten. Der „Walk of Light“ startet am Bode-Museum mit der „World of Art“ und führt durch den James-Simon-Park über die erstmals inszenierte Alten Nationalgalerie und den Berliner Dom hin zum Berliner Fernsehturm.

Am Potsdamer Platz findet dieses Jahr die offizielle 4. internationale Festival of Lights Meisterschaft für Videokünstler statt. Ihre „Leinwand“ ist erstmalig der Kollhoff-Tower, der zum ersten Mal überhaupt mit Videoprojektionen inszeniert wird. Zudem wird am Potsdamer Platz in diesem Jahr mit einer einmaligen Panoramainszenierung das 20-jährige Jubiläum der Wiederbebauung gefeiert. Eine 360-Grad-Inszenierung ist auch in diesem Jahr der Bebelplatz. „Freedom of Art“ heißt dort das Thema, gestaltet von 5 internationalen Künstlern. Gleich nebenan auf der Seitenfassade des Zeughauses (Deutsches Historisches Museum) wird in diesem Jahr ein 3D-Videomapping anlässlich von „70 Jahre Israel“ gezeigt.

Eine weitere Premiere und ein Schwerpunktthema in diesem Jahr ist Streetart bzw. Urban Art. Auf vielen Gebäuden des Festival of Lights, wie z. B. dem Alten Stadthaus, dem Fernsehturm, dem Upper West, Kondor Wessels und dem rbb-Tower werden Projektionen von Werken bekannter Streetart-Künstler zu sehen sein. Mit dabei der Berliner Street Artist Akte One. Akte One ist seit 20 Jahren aktiv und war auch Teil des Kunstprojektes „The Haus“.

Die City West ist in diesem Jahr noch mit weiteren Gebäuden prominent im Festival of Lights vertreten: Auf dem Telefunken-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz zeigt die TU Berlin Projektionen realer mikroskopischer Aufnahmen von Kristallstrukturen als riesige Lichtkunstwerke und auf dem Silberturm am Hohenzollerndamm bietet Kunstwerk einen ganz besonderen Blick hinter die Fassade der Deutschen Rentenversicherung.

In Berlin-Mitte präsentiert sich das Schokoladenhaus Rausch mit Projektionsmotiven und Live-Events zum Thema „100 Jahre Rausch“ und am Potsdamer Platz erstrahlt das 1929 entstandene Loeser & Wolff-Haus Potsdamer Straße 58/Ecke Schöneberger Ufer, vielen noch bekannt vom 40seconds Club, durch Projektionen von Art Déco-Motiven auf der Fassade noch einmal neu im Licht der Zwanziger Jahre.

Programm und Übersicht: festival-of-lights.de/de/das-festival/programm

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