Die Bundesregierung prüft derzeit afghanische Schulbücher auf mögliche Inhalte, die allgemeinen Fakten und Werten der Neutralität sowie Menschenrechten, Toleranz und Nichtdiskriminierung in Bezug auf Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion widersprechen.

Darüber hinaus habe sie sich für die Durchführung einer umfassenden Untersuchung der neuen palästinensischen Schulbücher durch ein unabhängiges internationales Institut eingesetzt, heißt es in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Untersuchung werde durch die Europäische Union beauftragt und solle im Juni 2019 beginnen.

Die Fragesteller hatten sich auf den Beitrag eines Journalisten in der "Welt" berufen, der von bisweilen starken fundamentalistischen Inhalten in den Schulbüchern dieser Länder, in denen die deutsche Entwicklungszusammenarbeit aktiv ist, berichtet. Die Bundesregierung betont gleichwohl, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den genannten Ländern nicht die Entwicklung und Herstellung von Schulbüchern finanziere.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 20.6.2019

 

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