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Aktualisiert (Freitag, den 25. März 2011 um 13:57 Uhr) Geschrieben von: Daniela von Treuenfels

Jugendliche nutzen das Internet oder ihr Smartphone routiniert für unterschiedliche Zwecke ihrer Kommunikation. Zugleich treten auch negative Kommunikationsformen auf – sozialer Ausschluss, Verbreitung von Gerüchten oder Versenden entwürdigender Fotos, das sogenannte „Cyber-Mobbing“. Aufgrund des immer noch sehr geringen Wissensstandes über die Handlungen und Motive der „Zuschauer“ von Cyber-Mobbing will ein laufendes Forschungsprojekt der TU Berlin Schülerinnen und Schüler befragen.

Die Diskussion in der Öffentlichkeit um das Thema „Cyber-Mobbing“ ist angestoßen: Wie kann man Opfer schützen und Täter stoppen? Weniger wird darüber nachgedacht, wie man jugendliche „Zuschauer“ von „Cyber-Mobbing“ befähigen kann, effektiv und ungefährlich gegen Täter vorzugehen und Opfern zu helfen.  Das TU-Projekt, in dem in  mehreren Fokus-Gruppen Jugendliche zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen von „Cyber-Mobbing“ befragt werden, wird am Fachgebiet Pädagogische Psychologie der TU Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Angela Ittel durchgeführt. Es sollen Formen, Motive und Handlungsweisen aller Beteiligten an Online-Aggression herausgearbeitet werden. Ziel ist es, aus den Ergebnissen Hinweise für Prävention und Intervention im schulischen und häuslichen Bereich zu erarbeiten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen ab sofort Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren, die mit ihnen über diese Themen sprechen. Geplant sind Diskussionen in Kleingruppen von etwa eineinhalb Stunden, die nach den Osterferien stattfinden. Selbstverständlich werden alle Informationen streng vertraulich behandelt.

Kontakt zur Teilnahme an der Studie:
Dr. Jan Pfetsch, Technische Universität Berlin
Fachgebiet Pädagogische Psychologie
Telefon 314-24431, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.