Wer kennt das nicht: Die Lieblingssendung ist vorbei und man hätte am liebsten noch viel mehr davon. Das ist heutzutage kein Problem, denn die meisten Fernsehsendungen haben inzwischen eine eigene Seite im Internet. Diese wird meist kräftig im Fernsehen beworben und so zieht es Kinder immer früher ins World Wide Web.

Dort können sie verpasste Folgen anschauen, sich mit anderen Fans vernetzen, mehr über ihre Idole erfahren oder selbst in die Rolle der Fernsehhelden schlüpfen und Szenen nachspielen.

Diese Angebotsfülle stellt die Eltern jedoch vor keine leichte Aufgabe. Während beim Fernsehen mit einfachen Regeln klare Grenzen vereinbart werden können, ist der Umgang mit dem Internet viel schwerer zu kontrollieren. Bei dem Überangebot im Netz entdecken die Kinder ständig neue reizvolle Seiten und wollen möglichst viel selbst ausprobieren.

Doch nicht alles im Internet ist auch für Kinder geeignet: Sendungen, die im Fernsehen erst nach 22 Uhr laufen, können dort teilweise auch tagsüber abgerufen werden. Außerdem fordern Gewinnspiele zum Mitmachen auf, Pornodarstellungen können plötzlich auf dem Bildschirm erscheinen und Werbung ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Auch das Verhalten in sozialen Netzwerken muss erst gelernt werden. Kinder verlieren hier schnell den Überblick und brauchen Unterstützung. Bei den ersten Surftouren sollten die Eltern also unbedingt dabei sein.

Flimmo Programmberatung für Eltern Heft 2-2011

Der neue Flimmo gibt Eltern Tipps zum Thema Internet

Wie Kinder beim Fernsehen auf das Internet aufmerksam werden, welche Seiten sie bevorzugt ansteuern und worauf Eltern dabei achten sollten, steht in der neuen Ausgabe von Flimmo sowie auf flimmo.tv: "Fernsehhelden im Netz - Kinder gucken WWW" heißt der Artikel zum Thema.

Das kostenlose Heft mit Tipps und Empfehlungen zum Fernsehprogramm für Kinder ist in vielen Apotheken, Arztpraxen und Bibliotheken erhältlich. Öffentliche Bezugsstellen finden Interessierte im Internet unter: www.flimmo.tv/bezugsstellen

Der Flimmo ist ein Programmratgeber für Eltern. Er bespricht das Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Neben dem Kinderprogramm werden auch solche Sendungen berücksichtigt, die sich zwar an Erwachsene richten, aber bei Kindern zwischen drei und 13 Jahren ebenfalls beliebt sind. Bewertet wird, wie Kinder in unterschiedlichem Alter mit bestimmten Fernsehinhalten umgehen und diese verarbeiten. Der Flimmo betrachtet die Programme also stets aus der Kinderperspektive.

Weitere Informationen sowie das aktuelle Fernsehprogramm für Kinder unter www.flimmo.tv

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