Newsletter
Stichworte | Brandenburg
Kennen Sie schon...
Wohnaccessoires Shop
Dekoideen & Einrichtungstipps für die eigenen vier Wände
Aktualisiert (Donnerstag, den 25. März 2010 um 15:18 Uhr) Geschrieben von: Ute Nennecke
In Lichterfeld steht ein Gigant der Technik: 502 Meter lang, 202 Meter breit, 80 Meter hoch, 11.000 Tonnen schwer ist die ehemalige Abraumförderbrücke F60 in der Lausitz. Sie ist eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Erbaut wurde sie von 1988 bis 1991, in Betrieb war sie nur etwas über ein Jahr: von März 1991 bis zur Außerdienststellung im Juni 1992
Die monumentale Abraumförderbrücke ist eine den Tagebau überspannende Stahlkonstruktion mit eingebauten Bandanlagen. Sie diente der Freilegung der Braunkohle vom Abraum, also den Erdmassen, die über dem Kohleflöz lagerten und konnte unglaubliche Mengen an Erde bewegen. Zur eigentlichen Kohleförderung wurde sie nicht eingesetzt.
Heute gibt es ganztägig in kurzen Abständen Besucherführungen über die gesicherten Laufstege der F60. Sie dauern jeweils 90 Minuten und sind auch für Kinder ab etwa 6 Jahre interessant. Man erfährt viel über die Geschichte der Brücke, den Braunkohletagebau und die langsame Verwandlung der durchlöcherten Tagebaulandschaft in ein Seengebiet. Bei klarer Sicht hat man von der Förderbrücke einen grandiosen Ausblick über die Niederlausitz.
Das Besucherbergwerk F60 befindet sich im Landkreis Elbe-Elster, südlich der Ortschaft Lichterfeld am zukünftigen Bergheider See und ist Teil der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land.
Eintrittspreise inklusive Brückenführung
Tages- oder Nachtführungen
Erwachsene 8 €, Kinder 12 bis 15 Jahre 7 €,
Kinder von 6 bis 11 Jahre 5 €
Ermäßigung mit Berliner FamilienPass
Öffnungszeiten
März bis Oktober täglich 10 bis 19 Uhr
Nachtlichtöffnungszeiten Fr + Sa 19 bis 20 Uhr und Mai bis August bis 22 Uhr
November bis Februar Mi-So 10 bis 16 Uhr
Besucherbergwerk F60
Bergheider Straße 4, 03238 Lichterfeld
Telefon 03531-60 800
www.f60.de
| < Zurück | Weiter > |
|---|