Newsletter


Empfange HTML?

Kennen Sie schon...

Wohnaccessoires Shop
Dekoideen & Einrichtungstipps für die eigenen vier Wände

Aktualisiert (Sonntag, den 07. März 2010 um 16:34 Uhr) Geschrieben von: Ute Nennecke

Die Slawenburg Raddusch liegt in der Niederlausitz, dem Siedlungsgebiet des slawischen Stammes der Lusizi. Ihnen verdankt die (Nieder-) Lausitz ihren Namen. Die hier heute noch als ethnische Minderheit lebenden Sorben/Wenden sind Nachfahren der Lusizi.

Die heutige Slawenburg Raddusch ist in Anlehnung an das Aussehen der slawischen Burganlage, die vor mehr als 1.000 Jahren an diesem Ort stand, gebaut worden. Sie entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung "Fürst Pückler Land".

Die ursprüngliche Burg war aus in Blockhausbauweise geschichtetem Holz errichtet und von einem Wassergraben umgeben. Das Innere der Holzkonstruktion war mit Sand, Erde und Lehm verfüllt. Der Burg-Nachbau ist ein Funktionsbau, der in der historisch eigentlich kompakten Wallmauer die Ausstellung "Archäologie in der Niederlausitz" sowie einen Vortragsraum und ein Restaurant beherbergt. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der Siedlungsgeschichte der letzten 12.000 Jahre in der Region.

Tipp: Der Besuch der Slawenburg lässt sich gut mit einer Kahnfahrt vom beschaulichen Kahnhafen Raddusch aus verbinden, der etwa zwei Kilometer entfernt, direkt in dem kleinen Ort Raddusch liegt und nicht so überlaufen ist, wie die bekannten Fährhäfen in Lübben oder Lübbenau.

Eintrittspreise: Erwachsene 4,50 €, Kinder 6-14 Jahre 2,50 €
Familienkarte (2 Erwachsene, bis zu 3 Kinder) 11 €

Öffnungszeiten
April bis Oktober täglich von 10-18 Uhr, November bis März täglich von 10-16 Uhr

Slawenburg Raddusch
Zur Slawenburg 1, 03226 Vetschau/Spreewald, Ortsteil Raddusch
Telefon 035433-555 22
www.slawenburg-raddusch.de