Sie haben den Mauerfall erlebt, die Nachkriegszeit in West- oder Ostdeutschland, manchen von ihnen sind noch Erlebnisse während des zweiten Weltkriegs in Erinnerung. Rund 130 Zeitzeugen vermittelt der Verein ZeitzeugenBörse an Schulen und Bildungseinrichtungen.

Die ZeitZeugenBörse wurde 1993 von einer Gruppe von Sozialwissenschaftlern und Erwachsenenbildnern gegründet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass die Kräfte älterer Menschen vielfach ungenutzt bleiben und andererseits junge Menschen immer weniger ältere Gesprächspartner finden, die ihnen authentische Antworten auf ihre Fragen zum politischen und sozialen Geschehen in der Stadt Berlin in Vergangenheit und Gegenwart geben können.

¬Ziel der Begegnungen ist es, jungen Menschen die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte bis zum glücklichen Mauerfall näher zu bringen und den Dialog zwischen den Generationen und damit das historische Bewusstsein junger Menschen zu fördern.

Aktuell stehen dem Verein rund 130 Zeitzeugen zur Verfügung mit Erinnerungen an die NS-Zeit und den 2. Weltkrieg, zunehmend aber auch zur DDR-Geschichte, dem Mauerfall und zum vereinigten Deutschland. Manche Zeitzeugen haben viele Einsätze, andere 1-2 pro Jahr, abhängig von ihren thematischen Schwerpunkten und den Trends der Nutzeranfragen. Die Zeitzeugen sind, wie der Verein ZeitzeugenBörse, ehrenamtlich tätig.

Alle Infos und Kontaktmöglichkeiten: www.zeitzeugenboerse.de

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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