Als Schule auf dem Weg in die digitale Welt? Ein Programm zweier Stiftungen gibt Unterstützung in der Startphase. Mit 15.000 Euro für die Umsetzung eigener Ideen und Vernetzung und Beratung bei der Erarbeitung passender Konzepte. Schulen aus ganz Deutschland können sich bis zum 14. Dezember bewerben.

Die Bildungsverwaltung hat im Sommer etliche Änderungen im Schulgesetz auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf soll demnächst vom Parlament beschlossen werden. Wir stellen die wichtigsten Neuerungen vor.

Schüleraustausch ist für viele ein Highlight des Schullebens: einige Monate oder ein ganzes Jahr raus von zu Hause, über Grenzen oder Ozeane. Die Stiftung Völkerverständigung hat sich zum Ziel gesetzt, Hilfestellung bei der Wahl des Anbieters zu geben: Internetportale und Messen in ganz Deutschland sollen einen Überblick über den Markt bieten.

107 Lehramtsstudenten unterrichten seit Beginn des Schuljahres an Berliner Schulen aller Schularten. Für die Bildungsverwaltung gelten sie als vollwertige Lehrkräfte.

Anlässlich eines geplanten Handyverbotes an Schulen in Frankreich wendet sich der Bundeselternrat "mit großer Besorgnis" an die Öffentlichkeit. Der Umgang mit digitaler Technik sei eine Kulturtechnik, die in Schulen ihren Platz haben müsse. Die Fähigkeit zur Fokussierung, schneller Bewertung von Inhalten und das Erlenen von Recherchetechniken gehöre zum schulischen Bildungsauftrag. Wir dokumentieren die Stellungnahme im Wortlaut.

In der Bildungsverwaltung gibt es eine neue zentrale Anlaufstelle für Beratung und Qualifizierungsangebote im Bereich Begabungsförderung.

Ein Schulkiosk ohne Plastik, ein Video zum Thema Kunststoffe, ein Projekt zum Thema Müll und Meer – die Stiftung Bildung vergibt Mittel für Schulprojekte zum Thema Nachhaltigkeit. Speziell das Thema Plastik soll dabei im Vordergrund stehen. Grundschulen können zwischen 500 und 5000 Euro erhalten.

Spätestens im Laufe dieser ersten Schulwoche werden Eltern und Schüler erfahren, wie sich der Personalmangel im Berliner Schulsystem an der eigenen Schule auswirkt. Wir fassen das Wichtigste zusammen – ergänzt mit Tipps und Hinweisen, was Eltern tun können. Vor allem die prekäre Situation an den Grundschulen ist Anlass, grundlegende Veränderungen zu fordern.

Mangel ist immer konkret: In einem Schreiben an die Senatsverwaltung machte das Kollegium der Sonnen-Grundschule in Neukölln bereits im Frühjahr auf die besonderen Herausforderungen in der Arbeit an diesem Schulstandort aufmerksam. Zu Beginn des Schuljahres gab es eine Protestaktion.

Der Landesverband schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg hat sein Programm für die zweite Jahreshälfte veröffentlicht. Wir geben einen Überblick.

Schulfördervereine, die noch nicht Mitglied im Landesverband Berlin-Brandenburg sind, haben jetzt einfach mal Pech gehabt. Alle anderen können sich mit ihren Projektideen um Mittel aus einem neuen Förderfonds bewerben.

Berlin führt das Duale Abitur / Berufsabitur ein. Die Schülerinnen und Schüler erwerben bei diesem vierjährigen Bildungsgang nicht nur die allgemeine Hochschulreife, sondern schließen gleichzeitig eine Ausbildung ab, für die sie eine Vergütung erhalten.

Stell dir vor, du bist Finanzminister oder Kanzlerin und musst vergleichsweise wenig Euro in ganz viele kaputte Schulen geben – wie gehst du vor? Auf so eine scheinbar komplizierte Frage kann man sehr einfache Antworten bekommen. Die kaputtesten Schulen zuerst, oder: zuerst dort, wo die ärmsten Kinder lernen. Oder: Gut muss es werden – modern, hochwertig, langlebig und flexibel nutzbar. Das Dumme ist nur: Alle simplen, nachvollziehbaren und klaren Möglichkeiten scheiden aus. Deutschland, wir müssen reden.

René Geißler ist Verwaltungswissenschaftler und Experte für kommunale Finanzen bei der Bertelsmann Stiftung. Die wachsenden finanziellen Unterschiede zwischen Ländern und Kommunen sind ein Schwerpunkt seiner derzeitigen Forschung. Er plädiert dafür, Fördermittel zuerst da einzusetzen, wo arme Kinder zur Schule gehen.

Wände bröckeln, Schimmel blüht, Fenster werden zugeschraubt, Dächer sind undicht – viele Schulen in Deutschland sind in einem katastrophalen Zustand. Der Bund hat den Ländern jetzt eine Unterstützung für die Sanierung der maroden Bausubstanz bereitgestellt. Wie werden die insgesamt 3,5 Milliarden Euro verteilt? Kommt die Hilfe an? Bei der Suche nach dem Weg des Geldes stößt man auf die Karikatur einer Verteilungsgerechtigkeit – weil zu viele Menschen von viel zu wenig Mitteln profitieren sollen. Für eine sachgerechte Zuweisung fehlen meist auch Daten.